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Die ersten Wochen Zubehör

Checkliste! Ein Welpe zieht ein – was brauche ich?

Endlich ist es so weit… In wenigen Tagen oder Wochen zieht das neue Familienmitglied ein und man überlegt ob wirklich alles da ist, um es dem Welpen so schön wie möglich zu machen. Am besten schreibt man sich eine Checkliste!
Mit der folgenden Checkliste wollen wir euch zeigen, was wir für Klein-Quito alles im Vorfeld besorgt haben und was wir im Nachhinein noch zusätzlich gekauft haben.

Was sollte vor dem Einzug schon im Haus sein? Hier die Checkliste!

  • ein Schlafplatz
    Quito hat bei uns eine Welpenbox bekommen, die groß genug ist um sie auch benutzen zu können wenn er ausgewachsen ist. Dort war bzw. ist auch heute noch sein Ruheplatz. Die Box nehmen wir zum Beispiel mit ins Hotel oder zu Ausstellungen, damit er einen Rückzugsort hat.
    Unsere Box kann vorne und oben, durch einen Reißverschluss geöffnet werden.
    Als Quito noch nicht durchgeschlafen hat und auch öfter in der Nacht mal Pipi musste war das wirklich sehr praktisch. Er hat sich durch „Rappeln“ bemerkbar gemacht und so konnte ich ihn schnell durch die obere Öffnung herausheben und runter flitzen. Neben seiner Box hat Quito auch noch ein Kissen für den Flur, damit er auch bequem liegt, wenn er alleine ist. Da kann man aber auch alternativ seine Box nehmen.
    Natürlich hat er auch noch ein sehr bequemes Bettchen, welches wir gleich am Anfang gekauft haben. Dieses Bett ist von Knuffelwuff, den Testbericht von uns dazu findet ihr hier.
  • eine Decke
  • Näpfe
    Wir haben einen größeren für das Trinkwasser und einen kleineren für sein Futter. Beide aus Keramik, was ich nur empfehlen kann da man diese schnell und gut säubern kann. Für beide Näpfe haben wir eine Antirutschmatte, da diese im Bad auf Fließen stehen. Diese ist aus Silikon und lässt sich ebenfalls gut säubern.
  • Leine und Halsband
    Wir hatten eine 3-fach-verstellbare Leine und ein Halsband, das sich von 18-30cm verstellen lassen hat. Das hat ungefähr bis zum fünften Monat gereicht. Für Welpen können wir außerdem unsere selbstgebastelten Retrieverleinen empfehlen, da diese im Halsumfang verstellbar sind und quasi mitwachsen.
  • Schleppleine
    Gerne könnt ihr auch diese bei uns Erwerben, meldet euch dafür einfach 🙂
  • ein Kuscheltier
  • einen Kong zum befüllen
  • eine Kauwurzel
    Die kann verhindern, dass euer Kleiner oder eure Kleine die Möbel oder irgendetwas anderes annagt. Ist aber leider keine Garantie. Aber haltet den Kleinen dabei immer im Auge! Außerdem sind Kauwurzeln auch nicht ungefährlich. Wenn der Kauspaß übertrieben wird können sogar mitunter Zähne splittern.
  • Kotbeutel
    Da können wir definitiv die von Amazon empfehlen. Die sind groß, „Stinksicher“, auslaufsicher, lassen sich prima abrollen und sind besten Preis-Leistungs-Kot-Beutel die wir je hatten. Die gibts in drei Größen, 300,600 und 900 Stück. Wir nehmen immer gleich die 900 Stück, da wirds noch etwas günstiger aufs Stück gerechnet und ihr glaubt gar nicht wie viel oft ein Hund groß muss.
  • Zeckenzange, oder Schlinge
    Jeder muss selbst herausbekommen mit welcher Methode er am besten zurecht kommt. Wir finden die Zeckenschlinge auf Platz 1. Die Zeckenhaken auf Platz 2 und jede andere normale Zeckenkarte auf Platz 3.
  • Bürsten
    Für Lagotti können wir nur wärmsten Herzens die Acti-Vet Bürste empfehlen. Diese sind zwar etwas teurer, aber dafür wirklich gut.
  • Leckerlies
    Wir können die von Real Nature, Reico und Rinti empfehlen. Die sind alle ohne Getreide und lassen sich gut auf die Größe des Hundes zurechtschneiden. Wir haben vor allem zu Welpenleckerlies am Anfang gegriffen. Dies ist aber wohl ein Werbegag der jeweiligen Hersteller, sind einfach nur teurer und haben etwas weniger Eiweiß.
  • Futter
    Meistens bekommt ihr das Aufzucht Futter vom Züchter mit. Das sollte auch fürs Erste weiter gefüttert werden. Später könnt ihr es dann umstellen. Falls ihr Interesse an hochwertigen Futter habt, schreibt uns gerne an.

Mehr ist für die ersten Wochen eigentlich nicht erforderlich.

Nachträgliche Besorgungen

  • Futtertonne
  • Transportbox oder Gurt zum Autoahren
  • Spielzeuge die eurem Welpen gefallen
    Bei Quito waren und sind es immer noch Bälle, sowie alles andere was geworfen und gebracht werden kann. 😀
  • Scheren zum Fellschneiden, Schermaschine
  • Regenmantel
    (für Lagottos sehr praktisch, da diese, wenn sie einmal Nass sind eher langsam trocknen)
    Wir haben einen Softshellmantel.

Wir hoffen, dass wir euch mit dieser kleinen Checkliste helfen konnten. Solltet ihr weitere Fragen haben zögert nicht und schreibt uns gerne an 🙂

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Die ersten Wochen

Theorie und Praxis

So viel vorab.. Wir haben uns viel belesen, was man wann in welcher Woche machen sollte. Vergesst diesen Zeitplan. Der Welpe wird euch selber sein Lerntempo zeigen. Wir wollten eigentlich alles strickt nach einem Zeitplan aus einem Buch gestalten aber das wurde schon am aller ersten Tag von uns über Bord geworfen.

Quito ist, denken wir, zum Beispiel schon ziemlich weit. Also aus am Anfang nur raussetzen und sofort wieder rein sobald der Welpe sich gelöst hat war hinfällig. Quito wollte nicht wieder mit rein, sondern eine kleine Runde laufen. Auch das Bekanntmachen mit anderen Leuten oder Hunde sollte ja theoretisch bis zur zweiten Woche warten. Naja das war in unserer Gegend unausweichlich und somit haben wir laut Buch erst einmal alles falsch gemacht, was man hätte falsch machen können.

Woran haben wir jetzt aber erkannt, dass dieses sehr starke Abweichen vom eigentlichen Plan das Richtige für unseren Hund war bzw. auch immer noch ist?

Ein Hund macht sich bemerkbar, wenn ihm etwas nicht passt. Will er nicht laufen bleibt er sitzen, hat er Angst versteckt er sich und ist er unsicher macht er sich klein, zögert und zieht sich zurück. Alles das hat Quito nicht gemacht. Er läuft als hätte er nie etwas Anderes gemacht, ist freundlich und aufgeschlossen gegenüber Menschen und ist bei für ihn fremden Dingen zwar vorsichtig aber in keinster Weise ängstlich. Deshalb haben wir uns dazu entschieden von diesem Plan abzuweichen und „unser eigenes Ding“ zu machen.

Wie man sieht ist Welpentraining sehr individuell und kann gar nicht in einem Buch pauschal zusammengefasst werden. Damit will ich nicht sagen, dass man sich nicht belesen soll. Ich rate sogar jedem dazu sich in mehreren Büchern kundig zu machen aber von vorgefertigten Zeitplänen halte ich nichts. Der Welpe kann zum Beispiel extrem selbstständig, selbstbewusst und lernbereit sein. In diesem Fall würde man den Welpen ausbremsen und ihn im schlimmsten Fall langweilen. Andersherum gibt es natürlich auch das Beispiel, dass ein Welpe einfach etwas langsamer ist und viel mehr Zeit brauch als andere. Da würde man sich selbst mit solchen Zeitplänen unter Druck setzen und den Welpen eventuell sogar stressen.

Mein Tipp.. Beobachtet euren Welpen, macht euch selbst keinen Stress und handelt auch in gewisser Weise auch intuitiv. Im Endeffekt ist ein Welpe nichts anderes als ein kleines Kind. 😉

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Ein Hund zieht ein

Habt ihr die Entscheidung getroffen Euch einen Hund als Wegbegleiter an Eure Seite zu holen kommt ab diesem Zeitpunkt einiges auf Euch zu.

Termine für Besuche beim Züchter oder im Tierheim sollten geplant werden. Auch wir haben unseren Quito zwei Mal besucht bevor der Tag der Heimreise anstand.

Nach 4 Wochen waren wir das erste Mal bei unserem Züchter und haben uns die sechs Welpen angeschaut. Damals konnten sie gerade erst laufen und haben in beide Hände gepasst. Wir konnten uns einen der vier Rüden heraussuchen und unsere Wahl fiel auf den kleinen Quito, der sich sofort in unser Herz geschlichen hatte.

Nachdem die Kleinen 7 Wochen alt waren haben wir sie das zweite Mal besucht. Da waren die damals noch so kleinen Welpen gar nicht mehr so klein. An diesem Tag waren wir vollends überzeugt, dass der kleine Quito bei und einziehen soll. Von den vorher gekauften Sachen wurden, als wir wieder Zuhause waren, die Preisschilder entfernt und alles für seine Ankunft hergerichtet. Näpfe, Hundebett, Leine, Halsband und auch das Spielzeug fanden ihren Platz in unserer Wohnung.

Und nun hieß es eine Woche warten…

Nun war es so weit. Wir machten uns auf den Weg Quito zu uns nach Hause zu holen. Decke, Leine, Halsband und ein paar Putzmittel falls ein kleines Malheur geschieht durften natürlich nicht fehlen. Als wir beim Züchter ankamen plauderten wir noch entspannt und dann hieß es „Auf geht die Reise!“. Zwei Stunden Fahrt lagen vor uns. Ich machte mich als Fahrer nützlich währenddessen Eric den schöneren Part hatte. Nämlich Quito auf seinem Schoss zu bespaßen. Die Autofahrt hat der kleine Mann bis auf eine kleine Pipi-Pfütze gut weggesteckt.

Als wir Zuhause ankamen trafen wir ungewollt ziemlich viele Leute, was der kleine Quito zwar sehr gut weggesteckt hat aber wirklich nicht unbedingt sein musste.
Die ersten Schritte in der Wohnung ließen uns etwas Staunen, da der Kleine herumstolzierte und ohne Murren alles allein erkundete. Zu unserem Glück nahm er sein Fressen auch sofort an und konnte draußen sofort sein Geschäft verrichten.

Unser Resümee zum ersten Tag…
Alles ist viel besser und einfacher verlaufen als wir dachten. Das muss natürlich nicht bei jedem Hund so verlaufen, deshalb waren wir erleichtert als der erste Tag reibungslos über die Bühne ging.